Urologie

Die Urologie beschäftigt sich mit der Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen der harnbildenden (Nieren) und harnableitenden (Harnleiter, Harnblase und Harnröhre) Organen.

Was sie in der UROLOGISCHEN SPRECHSTUNDE ERWARTET:

Zuerst wird in einem ausführlichen Gespräch die Problematik erörtert und nach einer allgemeinen Untersuchung Ihres Tieres über die Notwendigkeit und Art weiterführender Untersuchungen informiert. Vielfach sind Urin- und Blutanalysen sowie eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll. In speziellen Fällen ist zur Ursachenklärung eine Röntgendiagnostik oder Endoskopie notwendig.

AUSGEWÄHLTE UROLOGISCHE PROBLEME:

Nierenerkrankungen:

Bei schleichendem Funktionsverlust der Nieren fallen dem Tierbesitzer häufig als erstes ein vermehrter Durst und eine gesteigerte Urinproduktion auf. Bei einem akuten Nierenversagen hingegen geht es dem Patienten kurzfristig sehr schlecht und er muss dringend intensivmedizinisch betreut werden.

Grundsätzlich ist immer das Ziel eine Ursache für die Nierenerkrankung zu identifizieren um diese im besten Fall abzustellen. Neben Blut- und Urinuntersuchungen sind eine bildgebende Diagnostik und Blutdruckbestimmung angezeigt.

Steine der harnableitenden Wege:

Betroffene Tiere müssen häufig kleine Mengen Harn absetzen der vielfach blutig sein kann. Setzen sich   die Steine in der Harnröhre fest ist der Urinabsatz nur eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr möglich und der Patient gerät in eine akute Notsituation die unmittelbar zu behandeln ist.

Harnsteine werden in der Tierklinik Stuttgart minimal invasiv/endoskopisch mittels einer lasergestützten Zertrümmerung behandelt. Das ist für den Patienten nicht nur viel schonender und sicherer sondern kann im Gegensatz zu einer konventionellen chirurgischen Behandlung die vollständige Entfernung aller Steine weitestgehend gewährleisten. Erfahren Sie hier mehr: Laserlithotripsie.

Eine besondere Herausforderung sind Steine in den Harnleitern wie sie vor allem bei Katzen vorkommen. Da hier traditionelle chirurgische Eingriffe ein sehr hohes Komplikationspotential mit sich bringen, kommen in unserer Tierklinik Stents und SUBs zum Einsatz die eine im Verhältnis deutlich besser Aussicht auf Erfolg haben.

Harninkontinenz:

Darunter versteht man den unwillkürlichen Verlust von Urin der durch verschiedenste Ursachen ausgelöst werden kann. So kommen bei erwachsenen Hündinnen häufig Schließmuskelschwächen vor die nach Diagnosestellung in vielen Fällen medikamentell kontrollierbar sind. Wenn hier auch Kombinationen verschiedener Präparate nicht helfen, können in der Tierklinik Stuttgart endoskopische Eingriffe die den Verschlußmechanismus verbessern oder das chirurgische Einsetzen einer Schließmuskelmanschette das Problem lösen.

Aber auch Nerven-, Krebserkrankungen oder angeborene Fehlbildungen können eine Harninkontinenz auslösen.

Angeborene Erkrankungen:

Hier ist sicherlich die wichtigste Erkrankung die so genannten „Ektopen Ureteren“ von denen weibliche Tiere häufiger als Rüden betroffen sind. Bei beiden Geschlechtern kommen vor allem die so genannten intramuralen Formen vor bei denen die Harnleiter (=Ureteren) zwar an der normalen Position in die Blasenwand eintreten aber dann krankhaft in der Wand weiter nach hinten ziehen (=ektop) und den Urin erst in die Harnröhre abgeben. Dieser Urin wird dann nicht mehr in der Harnblase gespeichert sondern fließt unkontrolliert über die Harnröhre nach außen. In unserer Tierklinik kann diese Erkrankung ohne die Notwendigkeit eines chirurgischen Schnittes mittels Laser endoskopisch behoben werden. Erfahren Sie hier mehr: Ektope Uretren

Auch führen wir die für die Zucht bestimmter Rassen vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen auf diese Erkrankung durch.

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